Pressemitteilung vom 06.07.2015

Mit Blick in die Zukunft: Block House startet eigenes Rinderzuchtprogramm in Mecklenburg-Vorpommern

Hamburg, 06.07.2015. Gesunde Uckermärker-Rinder von den saftigen Weiden Mecklenburg-Vorpommerns, so präsentiert sich das neue Rinderzuchtprogramm des Hamburger Unternehmens Block House. Vor eineinhalb Jahren begann der Vorstand der Block Foods AG, Karl-Heinz Kraemer, mit dem oertlichen Rinderzuchtverband Mecklenburg-Vorpommern und ansaessigen Landwirten erste Gespraeche zu fuehren, um eine Vision in die Realitaet umzusetzen: ein eigenes regionales Rinderzuchtprogramm fuer Block House. Die Überlegungen zu dem Projekt sind berechtigt, so weiß Karl-Heinz Kraemer: „Der südamerikanische Markt entwickelt sich zunehmend schwieriger, die Konkurrenz und die Nachfrage werden größer, aber das Angebot knapper.“

Als Geschäftsführer der Block House Fleischerei weiß er wovon er spricht, seit 2008 verantwortet er die Fleischbeschaffung für Block House und die eigenen Mitarbeiter zur Qualitätskontrolle in Südamerika. Jedes Jahr kommen rund 6 Millionen Gäste ins Block House, um beste Qualität, besten Service und bestes Fleisch zu genießen. „Das Unternehmen steht seit seiner Gründung 1968 für Qualität und Transparenz, unsere Gäste haben einen hohen Anspruch an die Produkte, die sie im Block House bekommen. Daher lag es nahe, das neue Aufzuchtprojekt unter das Motto „from nature to table“ zu stellen. So können wir 100 % Kontrolle und Rückverfolgung garantieren.“, erzählt Stephan von Bülow, Vorstand der Block House Restaurantbetriebe.  Im Mai dieses Jahres ging das erste Rinderzuchtprogramm des Hamburger Unternehmens in die Startphase.

Aktuell arbeitet Block House mit neun Vertragslandwirten zusammen, die 1.100 Uckermärker-Rinder sowie Uckermärker-Kreuzungen für das Unternehmen aufziehen. Die Landwirte sind in ganz Mecklenburg-Vorpommern verteilt, von der Ostsee bis zur Elbe. Eines haben alle gemeinsam: weitläufige Weiden, auf denen die Rinder naturbelassen und artgerecht grasen können. Die Kälber wachsen bei den Mutterkühen in Weidehaltung auf. Über die kalten Wintermonate kommen die Rinder in offene, helle Stallanlagen, stehen auf Stroh und haben viel Bewegungsfreiheit. Knapp zwei Jahre werden die Tiere mit natürlichem Futtermittel aus regionalem Anbau gefüttert, bestehend aus Gras, ergänzt durch Mais-, Grassilage und Getreide, ehe sie ihren Weg ins Restaurant oder den Supermarkt  finden. „Wir müssen beim Rohstoff Fleisch zukunftsorientiert handeln, um den Fleischbedarf des Unternehmens nachhaltig decken zu können“, so von Bülow weiter.

Ein wachsender Trend ist die Nachfrage nach "regionalen Lebensmitteln". Der Konsument verbindet mit regionalen Produkten eine hohe Nachvollziehbarkeit. Mecklenburg Vorpommern bietet mit seinen großen Weideflächen und der für Deutschland längsten wetterbedingten Weideperiode, die besten Voraussetzungen für eine naturnahe Rinderaufzucht. Karl-Heinz Krämer weiß: „Regionale Produkte sind authentisch. Die Wertschöpfung bleibt in der Region, schafft und erhält Arbeitsplätze vor Ort. Zudem trägt die extensive Weidehaltung der Rinder auch  zur Landschaftspflege bei.“Aktuell kommen die Block House Gäste nur während einer Monatsaktion und in einzelnen norddeutschen Famila-Märkten in den Genuss der Uckermärker. Die Anzahl der Tiere ist noch zu gering, um den Bedarf der 36 deutschen Block House Restaurants zu decken. Das Fine Dining- Restaurant „THEO`s“, das Block House - Gründer Eugen Block im März 2015 in Hamburg eröffnete, bietet das Dry Aged Beef der Mecklenburger Rinder regulär an.Seit über vier Jahrzehnten genießen die Gäste bei Block House zarteste Steaks von den Rinderrassen Hereford und Angus. Die Uckermärker-Rasse war für das Unternehmen Neuland. Nach einer intensiven Testphase von einem halben Jahr und sehr guten geschmacklichen Erfahrungen, fiel die Entscheidung für die Uckermärker aus. Der Uckermärker ist benannt nach der gleichnamigen Landschaft  in Brandenburg, dort wurde die Rasse 1992 anerkannt. Die seit der Wende nur noch von Liebhabern gezüchteteRasse ist vorrangig noch in den Bundesländern Brandenburg  und Mecklenburg-Vorpommern  verbreitet.