Pressemitteilung vom 16.08.2016

Block House unterstützt Vertragslandwirte in der Milchkrise

Block House unterstützt Vertragslandwirte in der Milchkrise

Hamburg, im August 2016. Seit einigen Monaten ist der Milchpreis in Deutschland rapide gesunken – eine große existentielle Herausforderung für kleine aber auch für große Milchviehbetriebe. In dieser Situation unterstützt Block House sieben Milchviehbetriebe monatlich mit einem vierstelligen Betrag. Die Milchbauern sind Teil des Block House Rinderaufzuchtprogramms. Derzeit arbeitet Block House innerhalb des Programms, das sich auf die Rasse Uckermärker konzentriert, mit 17 Vertragslandwirten in Mecklenburg-Vorpommern, Prignitz und der Uckermark zusammen, darunter sieben Betriebe, die auch von der Milchwirtschaft abhängig sind.

Die monatliche direkte Förderung setzt sich zusammen aus den Ersparnissen der Molkereiprodukteinkäufe, welche die Block Gruppe zurzeit erzielt.
 
Diese Einsparung gibt Block House an die Milchbauern weiter, um sie in ihrem wirtschaftlichen Handeln zu fördern und deren Existenz zu sichern. Karl-Heinz Krämer, Vorstand der Block Foods AG, ist Initiator des Projekts: „Wir haben diese Förderung ins Leben gerufen, um weiterhin auf die existenzbedrohende Situation in der Milchwirtschaft aufmerksam zu machen und die Not unserer Landwirte etwas zu mildern.“ Auch Unternehmensgründer Eugen Block ist dieses Signal ein wichtiges Anliegen. Philipp Kowolik, Vertragslandwirt und Milchbauer: „Das ist eine gute Sache und wir sind sehr froh, dass jemand mal ein Zeichen setzt. Wir hoffen, dass andere sich an diesem Einsatz ein Beispiel nehmen und ihm folgen.“ Neben der monatlichen Unterstützung macht das Unternehmen mit einer Aktion auf der Block House Sour Cream im Lebensmitteleinzelhandel auf den Zustand in der Milchwirtschaft aufmerksam.

Das Block House Rinderaufzuchtprogramm
Vor zwei Jahren startete das eigene regionale Block House Rinderaufzuchtprogramm. Aktuell arbeitet Block House mit 17 Vertragslandwirten zusammen, die 2.000 Uckermärker-Rinder sowie Uckermärker-Kreuzungen für das Unternehmen aufziehen. Die Landwirte sind in ganz Mecklenburg-Vorpommern, Prignitz und der Uckermark verteilt, von der Ostsee bis zur Elbe. Eines haben alle gemeinsam: weitläufige Weiden, auf denen die Rinder naturbelassen und artgerecht grasen können. Die Kälber wachsen bei den Mutterkühen in Weidehaltung auf. Über die kalten Wintermonate kommen die Rinder in offene, helle Stallanlagen, stehen auf Stroh und haben viel Bewegungsfreiheit. Knapp zwei Jahre werden die Tiere mit natürlichem Futtermittel aus regionalem Anbau gefüttert, bestehend aus Gras, ergänzt durch Mais-, Grassilage und Getreide.   

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Phot Credit: Block House